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Adventkonzert in der Stiftskirche

Am Nachmittag des ersten Adventsonntags lud die Stadtkapelle Klosterneuburg unter der Leitung von Kapellmeister Luca Pelanda zu einem stimmungsvollen Konzert in die Stiftskirche ein. Zahlreiche Besucher des Adventmarkts im Binderstadl, sowie weitere Zuhörer, darunter die Ehrengäste Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann, Bildungsstadträtin Dr. Maria-Theresia Eder und Propst Anton Höslinger, fanden sich um 15 Uhr mit großer Vorfreude in der Stiftsbasilika ein.



Die rund 50 Musikerinnen und Musiker nahmen rund um den Volksaltar Aufstellung und eröffneten das Konzert feierlich mit dem Stück „Vita pro Musica“ von Thiemo Kraas. Beim anschließenden „My Dream“ (Peter Leitner) bewies Ferdinand Urteil als Solist am Flügelhorn, dass die Stadtkapelle klanglich nicht nur als Gesamtorchester überzeugen kann, sondern auch talentierte Einzelmusiker zu ihren Mitgliedern zählen darf. Im Anschluss entführte die Stadtkapelle das Publikum mit dem Stück „King Robert of Scotland“ (James L. Hosay) in die schottischen Highlands. Dabei meinte man doch fast einen Dudelsack zu vernehmen, als das Krummhorn (ein bestimmtes Orgelregister) erklang. Auch bekannte Melodien schallten mit „Don’t cry for me Argentina“ (Andrew L. Webber / Tim Rice) durch die Stiftskirche. Ein besonderes Programm-Highlight war das „Höre Israel“ aus dem Oratorium Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei dem die Sopranistin Clara Hellmich mit ihrem Gesang das Publikum begeisterte. Schwungvoll ging es mit dem Gospel-Medley „Bye Bye Spiritual“ weiter, welches einen stilistischen Kontrast bot. Ebenfalls von Andrew L. Webber musizierte die Stadtkapelle „Pie Jesu“, dessen Melodien geschickt in die Improvisationen an der Kirchenorgel, gespielt von Daniel Freistetter, übernommen wurden. Weiter ging es mit „Tochter Zion – Variationen“ (Albert Loritz). Zum krönenden Abschluss wurden die Zuhörer mit den Klängen von „Nessun Dorma“ aus der Oper Turandot (Giacomo Puccini) verabschiedet. Umrahmt wurde der musikalische Nachmittag durch besinnliche Lesungen, vorgetragen von Propst Anton Höslinger.






Obfrau Susanne Urteil war überglücklich: „Es ist uns eine Ehre, in der Stiftskirche spielen zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit dem Stift Klosterneuburg ist uns schon immer ein Anliegen, und wir sind sehr dankbar, dass dies auch mit dem neuen Propst so gut funktioniert. Besonders bedanken möchte ich mich bei unserem Kapellmeister Luca Pelanda, der nicht nur dieses grandiose Programm ausgewählt und einstudiert, sondern auch die Organisation dieses Konzerts in die Hand genommen hat.“


Auch Luca Pelanda selbst zeigt sich zufrieden: „Mit dem heutigen Konzert konnten wir zeigen, dass die sinfonische Blasmusik in der Kirche nicht nur als musikalische Umrahmung von Gottesdiensten, sondern auch als Kunstform einen Platz verdient hat. Ich bin stolz auf alle Mitwirkenden, die dieses Konzert in einer kurzen, aber intensiven Probenphase auf hohem Niveau einstudiert haben. Als Musikschuldirektor freut es mich besonders, dass wir auch diesmal wieder einige neue Jungmusiker in den Reihen der Stadtkapelle begrüßen durften. Die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen Musikschule und Stadtkapelle zeigten sich einmal mehr beim „Höre Israel“: Meinen Schülerinnen und Schülern solche Auftrittsmöglichkeiten bieten zu können, ist mir ebenso wichtig, wie den Musikerinnen und Musikern der Stadtkapelle zu ermöglichen, mit solch talentierten Solisten musizieren zu können.“





Das Publikum zeigte sich begeistert. Bei der vielfältigen Stückauswahl, die besinnliche und schwungvolle, moderne und klassische, solistische sowie orchestrale Elemente in sich vereinte, war für alle Geschmäcker etwas dabei.





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